Mittwoch, 28. Juli 2010

1 Jahr.


Zwischen den letzten Deutschen Meisterschaften und jetzt, liegen 1 Jahr. 1 Jahr das so aufregend und ereignisreich war, das es wahrscheinlich für 3 Jahre gereicht hätte. Aber es war nur ein Jahr. In dem ich geweint, gelacht, geliebt und gelebt habe. In dem ich meine Grenzen gefunden und sie überschritten habe. In dem ich, ich selbst geworden bin. Und nun soll ich wieder dort hinfahren wo dieses schreckliche Jahr begann. Wieder soll ich dort starten, und über meine Grenzen gehen. Und wieder soll ich das aus mir rausholen was in mir steckt. Nur 2 Dinge sind dieses Jahr anders. Einmal fahre ich mit meinem Freund und meinen Freunden dort hin. Und das 2. ist das ich jetzt weiß was ich kann und wer ich bin. Ich muss mich nicht mehr verstecken. Denn ich habe 1 Jahr dafür gekämpft um wieder dort starten zu können. Und es ist mir verdammt nochmal egal was andere dazu sagen, weil ich weiß das ich alles aus mir rausholen kann, wenn ich es nur will. und vor allen Dingen weiß ich das ich Menschen habe die hinter mir stehen, auch wenn es nicht so gut wird. Denn das Leben kann man nicht planen, es bahnt sich seine eigenen Wege!!

Genau jetzt.


Genau jetzt ist es Zeit für Veränderungen. Genau in diesem Moment verstehe ich all das was ich die ganze zeit über verstehen wollte, es aber nie habe. Weil ich das alles aus der falschen Perspektive betrachtet habe. Weil ich alles immer für Gleich und Einheitlich gehalten habe. Weil ich immer dachte das mein Leben so neutral ist wie ein Buch. Beschrieben mit schwarzer Tinte auf weißen Seiten. Und das Seite für Seite. Aber mein Leben ist nicht neutral, mein Leben ist alles andere als neutral. Es ist bezaubernd und bunt. Und es gibt nichts auf dieser Welt mit dem ich mein Leben tauschen möchte. Und ich weiß genau jetzt warum ich lebe. Und ich auch wenn dieser Schmerz immer noch sitzt, weiß ich jetzt das ich nur zu dir gehöre. Denn ich weiß durch diesen Kuss das ich dich Liebe und niemand anders, und ich weiß durch die Blicke der anderen das ich endlich das bin, was ich schon immer sein sollte. Ein Mädchen das ihr Leben so genießt wie es ist. Und welches sich von niemanden reinreden und sich verunsichern lässt. Denn es ist ein starkes Mädchen.Welches weiß was sie will, und dafür auch kämpfen kann...

Dienstag, 27. Juli 2010

Neubeginn.


Ja es vielleicht etwas übertrieben diesen Post Neubeginn zu nenne. Aber irgendwie ist das ein Neubeginn für mich. Die Haare sind für viele Menschen das wichtigste an ihrem Körper. Ich für mich selber würde das eher weniger so sehen. Doch es so, das wenn die Hand eines Jungen über den Körper gleiten. Bleibt sie meist bei Küssen in den Haaren und streichelt sie. Vor einer Woche wurde ich so geküsst. Und ich habe meine Haare gehasst, weil ich genau weiß das seine Hände durch sie glitten. Und jetzt, jetzt sind sie dunkelbraun nicht mehr blond. Sie sind anders. es ist als ob ich gerade beginne mir zu verzeihen. Und das obwohl ich Gestern noch dachte das ich das nie könnte. Aber ein bisschen fühlt es sich so an als ob mir jemand sagt: "Hey deine Haare sind nun rein. Beginn damit dir zu verzeihen und alles wieder so zu machen wie es vorher war." Und das ist so ein schönes Gefühl. Ich weiß es klingt verrückt, und das ist es auch. Aber es ist wie ein Neubeginn...

Montag, 26. Juli 2010

Immer noch.


Meine Gedanken, sie schwanken immer noch um ihn. Nein, nicht um ihn, sondern um meinen Fehler der mit ihm zutun hat. Immer noch schweife ich manchmal ab und denke an diesen Abend. An dem ich fast alles verloren hätte, nur weil ich mich nicht kontrolliert habe. An diesem eigentlich so wunderschönen Abend. An dem wir Sterne gezählt haben, und alles so wie früher war. Als wir nur Freunde waren. Aber die Zeit heilt keine Wunden, sie lindert sie nur. Und das ist das traurige daran, denn die Wunden wurden durch diesen Kuss aufgerissen. Und vertieft. Und wenn ich nicht auf gepasst hätte, hätten sie sogar so weit aufreißen können das ich verblute. Aber da warst du und hast sie gehalten. Und doch schlafe ich jeden Abend mit dem Gedanken und ein paar Tränen ein. Und auch obwohl ich in deinen Armen liege, und ich weiß das du mir schon längst verziehen hast, habe ich noch nicht einmal angefangen mir zu verzeihen. Und ich weiß nicht ob ich das je kann. Ich hoffe nur das die Wunden die gerissen worden zuwachsen, und ich nur noch den leichten Dehnungsschmerz der Haut in mir tragen muss. Und das wir beide dann wieder genauso sind wie vorher, denn im Moment ist es von mir nur ein gespieltes lächeln.

Dienstag, 20. Juli 2010

Ein Moment.


Ja es war nur ein Moment in dem ich mich nicht unter Kontrolle hatte. Aber dieser Moment hat Folgen. Es war so schön Gestern Abend. Ich weiß das es mir gut tat ihn wieder zusehen mit ihm Basketball zuspielen, so wie früher. Doch jetzt, bin ich verwirrt ich sitze hier und kann meine Tränen nicht kontrollieren. Wieder bin ich nicht her über meinen Körper. Wieder bin ich nicht die die entscheiden darf was ich tut. Was ist los? Ich verstehe mich nicht. Die Dinge dich tat. Und verstehe nicht warum ich nicht damit aufgehört war. Vielleicht weil da immer noch etwas ist? Nach all der Zeit wo ich mir so sicher war ihn zuhassen, soll da doch noch etwas sein? Was soll ich tun? Wie soll ich ihm jetzt gegenüber treten. Meine Gedanken kreisen nur um ihn, sie wirren durcheinander. Und mir ist schlecht vor Schuldgefühlen. Ich bin daran Schuld das es passierte. Ich hab ihn nicht aufgehalten. Es war ein Moment der vielleicht alles kaputt gemacht hat.

Selbstvertrauen.


Wahrscheinlich ist es das schwerste und unbegreiflichste was ein Mensch in seinem Leben lernen muss, sich selber zu vertrauen. Darauf zu vertrauen das man es schaffen kann, ganz hoch zu kommen. Und auch wenn ich sage "Ich werde versuchen in die 2. Radgruppe zukommen." Dann meine ich damit, ich werde alles dafür tun in die 1. zukommen. Aber ich will den anderen lieber nicht zuviel versprechen. Weil ich nicht genug an mich glaube um mir sicher sein zukönnen das ich es schaffe. Aber eigentlich ist das falsch. Denn man sollte gleich sagen ich weiß das ich schaffen kann und man sollte an sich selbst glauben. Weil genau darum geht es im Leben. Es werden immer nur die weiter kommen die versuch das unmögliche, möglich zu machen. Aber das kann man nur wenn man an sich selber glaubt und an das was man kann..

Montag, 19. Juli 2010

Druck


Jeder kennt ihn- Druck. Es ist eines der unangenehmsten Gefühle. Denn man kann ihn sich schnell machen. Oder man bekommt ihn zugesetzt von anderen oder man macht anderen Druck. Alles im alles läuft immer ein Kreislauf ab: Druck machen/Druck bekommen->Sich selbst verachten-> Fehler machen->Aus diesen Fehlern lernen... Und doch geht das immer. Aber schlimmer ist wenn man sich selbst zu viel Druck macht. Denn das ist meist nicht nötig. Denn oftmals machen sich nur die selber Druck die es einfach nicht brauchen. Da sie gut sind. Und auch ihre Leistungen immer Abruf bereithaben, jedoch wird es schwieriger wenn man sich dann zu viel Druck macht. Denn selber macht man sich mit Druck kaputt. Man verliert den glauben an dem was man kann, und macht sich dadurch noch mehr Druck. Da helfen dann auch nicht mehr die lieben Worte der Freunde, nein da muss dann etwas anderes her. Aber was? Jedes mal beginnt dieses Druckgefühl Wochen vor dem Ereignis und hinter kommt nichts bei raus. Weil man so verkrampft ran gegangen ist, dass vorher schon das Adrenalin verbraucht wurde, was eigentlich für den Wettkampf da ist. Und wie man das weg bekommt, kann einem niemand sagen. Nur dumme Sprüche reizen können alle...

Donnerstag, 15. Juli 2010

Irgendwann endet alles.


Das du so bist. Das du es nicht verstehst das wir zueinander gehören. Weißt du ich dachte immer wir wären Freunde fürs Leben. Schon aus dem Grund das wir durch den Sport miteinander verbunden sind, und dann noch durch unsere Gleichheit. Über 5 Jahre hat es gehalten. Das unsichtbare Band zwischen uns. Es war entzückend mit dir. Die Momente in denen wir ein Team waren, waren stark. Denn wir waren stark, stark zusammen. Stark durch das was wir taten. Oh ich erinnere mich noch an den letzten Sommer, wo wir so unbeschwert laufen gegangen sind in BH :), und wie wir mit Socken schwimmen waren und und und... Doch nun endet dieses Kapitel zwischen uns, denn du hast dich wirklich von dieser Bande Egoisten kaufen lassen. Du hast dich gegen mich entschieden. Nun muss ich wohl die sein die das Kapitel endgültig abschließt. Und das werde ich tun in dem ich die Briefe zurück in Box legen werde, die Bilder von dir und mir mit rein. Und die Box dann ganz fest verschließen. So das es wenigstens noch Erinnerungen an diese Zeit gibt. Jedoch wirst du immer in meinem Herzen sein. Aber wie heißt es so schön :"Wenn man etwas liebt, lass es los!"

Dienstag, 6. Juli 2010

Barfuß


Wenn man um etwas kämpft und alles erdenkliche dafür tut, fühlt man sich manchmal als ob man den ganzen weg Barfuß gehen würde. Denn man geht über Glasscherben, da nicht alles immer gleich klappt. Und dann wird es besser und man geht über eine Wiese. Nein man rennt, denn man ist am Ziel. Und das Barfuß. Man gibt den Füßen die Freiheit und damit erreicht man selbst auch die Freiheit. Denn daher erleben wir Momente die wir sonst nie erlebt hätten. Denn wenn wir nicht Barfuß gegangen wären, hätten wir das alles nicht geschafft. Denn hätten wir unsere Schuhe nicht am Anfang ausgezogen, wären wir immer noch so wie alle anderen und nichts Besonderes, und dann wären wir auch nicht die Sieger des Kampfes. Denn wir sind die, die Barfuß gegangen sind, und riskiert haben in etwas rein zutreten...

Sonntag, 4. Juli 2010

Freunde.


Freunde, sind Menschen denen man sich anvertraut, mit denen man lacht, weint schweigt und redet. Mit denen man sein Leben verbringt. Doch ab und zu gehen Freunde und neue kommen dafür. Doch wenn einer der beste Freunde sich verändert, und zu jemandem wird den man nicht versteht macht es einen traurig. Es macht nicht nur einen selber sondern auch die vielen anderen Freunde. Wenn man sieht das sich jemand aus der Clique in eine andere Clique begibt. Manchmal ist es für eine selber besser und nur für die anderen schlimm, aber es gibt auch fälle in denen es einem den Boden unter den Füßen raubt. Denn man weiß immer noch wie wunderbar die Momente waren die man zusammen hatte. Und man weiß auch noch genau was man sich alles erträumt hatte. Und man weiß auch noch wie man zu 4 Rad gefahren ist und davon geträumt hat wie toll doch alles wird, und das wir als Team zusammen den Berg erklimmen. Aber jetzt sind wir auseinander. Es gibt kein WIR mehr, es gibt nur noch einzelne Splitter der Freundschaft die mal bestand. Obwohl wir alle genau das Leben was wir immer wollten. Wir sind glücklich, aber nicht mehr zusammen...

Sommer.Sonne.Wärme.


All die Jahre in denen ich doch schon ein bisschen Selbstständig bin und auch viel mit Freunden draußen bin, habe ich mich nach dem Sommer meines Lebens gesehnt. Obwohl es wirklich immer schön war, und die Ereignisse sich jedes mal überschlugen. Doch dieses Jahr ist es anderes. Denn er ist bei mir. Er, begleitet mich durch diesen Sommer. Und schon am Anfang dieses Sommer spüre ich das es mein Sommer wird. Das es der Sommer wird nach dem ich mich immer gesehnt habe. Ich wusste nur nie mit wem ich diesen verbringen würde, doch jetzt weiß ich es. Denn es ist er. Und dieser Sommer könnte der Sommer meines Lebens werden. Denn ich habe gelernt was es heißt geliebt zu werden...♥

Samstag, 3. Juli 2010

"Du bist verrückt"


Warum? Ist es etwa unnormal bei gefühlten 35°C 12km zu laufen? Nein es ist nicht unnormal, es ist nur nicht jedermanns Sache. Die einen werden braun in dem sie sich in die Sonne legen und ein eis lecken und immer dicker und schwer fälliger werden. Und die anderen werden braun in dem sie sich bewegen. In dem sie laufen oder Rad fahren in dem sie auch bei gefühlten 35°C noch laufen. Und sich hinterher ein Eis gönnen aber trotzdem nicht dicker und schwer fälliger werden. Also ich sehe das ja nicht so das ich verrückt bin. Nur vielleicht ein bisschen eigen in meinem Lauftempo :)

Freitag, 2. Juli 2010

Musik.


Vielleicht ist es die Chance meines Lebens. Vielleicht kann ich daraus etwas machen. Aber was ist wenn ich es beginne und dafür das andere lasse, und mir dann auffällt das das nichts für mich ist? Was ist wenn ich die Truppe nicht so mag. Aber was ist wenn ich so eine Chance nie wieder bekomme. Und was ist wenn die Musik mehr zu mir passt als der Sport? Was ist wenn ich mich mein ganzes Leben belogen habe, nur um Einzigartig zu sein? Was ist, wenn ich es irgendwann bereue? Ich hab noch nie darüber nachgedacht etwas anderes zu machen. Aber jetzt ist das alles so greifend nah. Noch nie war ich so nah daran, etwas wirklich neues zu schaffen.
Noch nie war ich so nah daran, ein bisschen mehr Selbstachtung zu bekommen.
All diese Fragen in meinem Kopf, fühlen sich so beantwortet an. Als ob mein Herz es schon weiß, nur noch keine Info`s zum Gehirn gegeben hat.
Es ist so eigenartig...