Donnerstag, 17. Juni 2010

Verrückte Zeit.


Und im ersten Moment ist es so, dass du vor dem Abgrund stehst. Alles um dich herum verschwimmt vor deinem Augen. Alles wirklich alles. Du schaust nach unten, und da geht es sehr weit runter. Unten schlägt das Wasser an der Brandung von Felsen an. Es fängt an zu regnen. Und du willst springen. Doch auf einmal wird der Himmel hell. Es kommt die Sonne raus. Du sieht alles wieder klarer. Siehst deine Freunde, wie sie dir zu winken. Siehst diesen Jungen der dich liebt, und den du liebst. Und den du eigentlich immer wolltest. Du siehst wie es in der Schule besser wird, wie deine Eltern dich wieder anfangen zu lieben. Und wie du auf einmal wieder der Mittelpunkt deiner eigenen Welt bist. Und du siehst wie glücklich du bist, in dieser Welt. Wie berauschend es sein kann, wenn man sich einmal mehr Zeit lässt um über etwas nachzudenken. Denn du bist nicht gesprungen. Du bist wieder zurück gegangen und hast all denen den Kampf angesagt, die sagten du seist schwach. Du bist wieder aufgestanden und bist den Berg so hoch geklettert wie du noch nie warst. Und du machst einen kurzen Moment eine Pause, und denkst dir, wow es ist verrückt wie schön die Welt doch ist wenn man dafür gekämpft hat.

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